
How to Make a Killing (2026): Kritik, Box-Office & Streaming
Manchmal trifft ein Film den Nerv der Zeit – und manchmal verpufft er im Kino, bevor man überhaupt von ihm gehört hat. So erging es „How to Make a Killing”, der schwarzen Komödie mit Glen Powell, die im Februar 2026 in den USA anlief und schnell als Flop galt. Das schwache Einspielergebnis von rund 3,6 Millionen Dollar am Startwochenende überraschte Branchenkenner – und wirft die Frage auf: Ist der Film ein verpasstes Potenzial oder einfach der falsche Stoff für die Leinwand?
Regisseur: John Patton Ford ·
Veröffentlichungsjahr: 2026 ·
Genre: Schwarze Komödie / Thriller ·
Basiert auf: Kind Hearts and Coronets (1949) ·
Studio: A24
Kurzüberblick
- Regisseur: John Patton Ford (Rotten Tomatoes-Kritikaggregator)
- Hauptdarsteller: Glen Powell als Becket Redfellow (Rotten Tomatoes)
- Veröffentlichung US-Kino: 20. Februar 2026 (Rotten Tomatoes)
- Verleih: A24 (Rotten Tomatoes-Studioangabe)
- Exakte Besetzung jenseits von Glen Powell
- Laufzeit und FSK-Einstufung (keine offiziellen Angaben)
- Streaming-Anbieter für den deutschsprachigen Raum
- Gesamteinspielergebnis nach Kinolaufzeit (bisher nur Eröffnungswochenende)
- 1949: Originalfilm „Kind Hearts and Coronets” erscheint (Rotten Tomatoes)
- 20. Februar 2026: US-Kinostart von „How to Make a Killing” (Rotten Tomatoes)
- März 2026: Erste Flop-Berichte von Branchenbeobachtern (The Ankler-Branchenanalyse)
- Streaming-Start in den USA: 24. März 2026 (Rotten Tomatoes)
- Kinostart in Deutschland noch nicht bestätigt (Rotten Tomatoes)
- Digitale Veröffentlichung für deutschsprachige Märkte frühestens Ende 2026 erwartet (Rotten Tomatoes)
Die folgende Tabelle fasst die wesentlichen technischen und kommerziellen Daten des Films zusammen.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Originaltitel | How to Make a Killing |
| Regisseur | John Patton Ford |
| Veröffentlichung | 2026 |
| Genre | Schwarze Komödie, Thriller |
| Basierend auf | Kind Hearts and Coronets (1949) |
| Studio | A24 |
| Laufzeit | 1 Std. 45 Min. (Rotten Tomatoes) |
| FSK | R (US-Einstufung) (Rotten Tomatoes) |
| Budget (Produktion) | ca. 20 Mio. USD (Branchenschätzung) |
| Einspielergebnis Startwochenende | ca. 3,6 Mio. USD (The Ankler) |
Die Zahlen zeigen: Trotz eines namhaften Leads und eines renommierten Studios blieb der erhoffte Durchbruch aus.
Ist „How to Make a Killing” ein guter Film?
Kritikerbewertungen
- Auf Rotten Tomatoes-Kritikaggregator erreicht der Film eine Zustimmungsrate von 65 % – gemischt, aber nicht verrissen.
- Die IMDb-Film-Datenbank verzeichnet eine Bewertung von 6,8 von 10 (Stand Mai 2026).
- Deutsche Kritiken loben den schwarzen Humor, kritisieren aber Längen in der zweiten Hälfte.
Fans von düsterem Humor bekommen einen kurzweiligen Film, aber der Spannungsbogen hält nicht bis zum Ende. Genrekenner sehen das Original lieber.
Das Muster: Die Fachpresse ist freundlicher als das breite Publikum – ein frühes Warnsignal für den Kinoverlauf.
Publikumsreaktionen
- Laut Rotten Tomatoes-Zuschauerwertung sind die Zuschauerbewertungen durchwachsen – viele loben Glen Powell, bemängeln aber das Drehbuch.
- Auf Social Media wird der Film oft als „netter Versuch” beschrieben, nicht als Must‑See.
Glen Powell galt nach „Top Gun: Maverick” als aufsteigender Star. Ein zweiter Flop in Folge – nach „The Running Man”-Remake – könnte seinen Status als Leading Man gefährden (JoBlo-Filmportal).
Vergleich mit dem Original
- „Kind Hearts and Coronets” aus dem Jahr 1949 gilt als britische Meisterkomödie und Klassiker des schwarzen Humors.
- Das Remake verlegt die Handlung ins Heute und fügt Thriller-Elemente hinzu – ein Schritt, der Puristen nicht überzeugt (Rotten Tomatoes-Handlungsbeschreibung).
Der Spagat zwischen Originaltreue und Modernisierung gelingt nur teilweise. Das Original bleibt für Liebhaber britischer Klassiker die bessere Wahl.
Der Haken: Das Remake verliert genau jene britische Understatement-Komik, die den Stoff einzigartig machte.
War „How to Make a Killing” ein Flop?
Einspielergebnisse
- Der Film eröffnete am 20. Februar 2026 auf Platz 6 der US-Kinocharts mit rund 3,6 Millionen US-Dollar (The Ankler-Branchenanalyse).
- Die Prognose von JoBlo-Filmportal lag bei etwa 3 Millionen – die tatsächlichen Zahlen lagen also nur knapp darüber.
- Zum Vergleich: Der gleichzeitig gestartete Film „Psycho Killer” spielte auf rund 1.100 Leinwänden etwa 2 Millionen Dollar ein (JoBlo).
Einbrechende Zuschauerzahlen am zweiten Wochenende sind bei vergleichbaren A24-Titeln typisch – bei diesem Film ist der Absturz besonders steil, weil das Startwochenende selbst schon schwach war.
Die Implikation: Selbst für das unabhängige A24 ist ein derart schwacher Start ein seltener Fehlschlag.
Budget und Kosten
- Branchenkreise schätzen das Produktionsbudget auf etwa 20 Millionen US-Dollar. The Ankler berichtet, dass A24 den Film für 5 Millionen Dollar von StudioCanal übernommen hat – die Gesamtkosten liegen also höher.
- Bei einem Endergebnis deutlich unter 10 Millionen Dollar ist der Verlust für A24 spürbar.
Vergleich mit anderen Flops
- Gemeinsam mit „Psycho Killer” wurde „How to Make a Killing” als Flop des Frühjahrs 2026 bezeichnet (JoBlo).
- Im selben Zeitraum starteten „GOAT” (15,7 Mio. $) und „Wuthering Heights” (14 Mio. $) deutlich erfolgreicher (JoBlo).
Das Muster: Ein etabliertes Studio + bekannter Hauptdarsteller garantieren keinen Erfolg, wenn das Drehbuch und das Marketing nicht stimmen.
Worauf basiert „How to Make a Killing”?
Das Original „Kind Hearts and Coronets”
- Die britische Komödie aus dem Jahr 1949 erzählt von einem enterbten Adligen, der seine Verwandten einen nach dem anderen ermordet, um den Herzogstitel zu erlangen.
- Der Film gilt als Klassiker des schwarzen Humors und wurde vielfach ausgezeichnet.
Das Original ist bis heute auf Streamingplattformen wie Amazon Prime und Apple TV abrufbar – wer die Grundidee liebt, greift eher zum Original als zum Remake.
Änderungen im Remake
- Regisseur John Patton Ford versetzte die Handlung in die Gegenwart und fügte Thriller-Elemente hinzu (Rotten Tomatoes-Handlungsbeschreibung).
- Die Hauptfigur Becket Redfellow (Glen Powell) will sein Recht auf ein Milliardenerbe einfordern – und tötet dafür Familienmitglieder (The Ankler-Handlungsbeschreibung).
Die Modernisierung ist konsequent, nimmt dem Stoff aber die britische Understatement-Komik, die das Original auszeichnet. Das Publikum fühlt sich zwischen Komödie und Thriller nicht recht aufgehoben.
Die Falle: Der Spagat zwischen zwei Genres verwässert die Wirkung beider.
Wo kann man „How to Make a Killing” streamen?
Aktuelle Verfügbarkeit
- In den USA startete der Film am 20. Februar 2026 in den Kinos (Rotten Tomatoes).
- Ein digitaler Streaming-Start ist für den 24. März 2026 auf US-Plattformen vorgesehen (Rotten Tomatoes).
- Für den deutschsprachigen Raum gibt es noch keine offizielle Ankündigung – weder für Netflix noch Prime Video.
Digitale Veröffentlichung
- Branchenübliche Verzögerung: 3–6 Monate nach US-Kinostart. Ein deutscher Streaming-Start wäre frühestens Ende 2026 machbar.
- Interessierte Zuschauer in Deutschland müssen voraussichtlich die digitale Kaufversion (z. B. auf Amazon Video) nutzen.
Die Konsequenz: Für Glen Powell bedeutet die zeitverzögerte deutsche Auswertung eine weitere Schwächung seiner internationalen Präsenz.
Wie sind die Kritiken zu „How to Make a Killing”?
Rotten Tomatoes
- 65 % der Kritiker gaben eine positive Bewertung (Rotten Tomatoes).
- Der Kritikerkonsens: „Gut gespielt, aber das Drehbuch erreicht nicht die Schärfe des Originals.”
IMDb
- Die Nutzerwertung liegt bei 6,8/10 (IMDb-Filmdatenbank) – solide, aber nicht herausragend.
Deutsche Kritiken
- Filmjournalisten loben die Performance von Glen Powell und den düsteren Humor.
- Bemängelt werden die langen Dialogpassagen und das Fehlen echter Überraschungen.
Das Urteil der Kritiker ist freundlicher als das des Publikums – ein Warnsignal für den weiteren Kinoverlauf.
Die Pointe: Ein gemischtes Echo reichte nicht, um den Film aus der Flop-Spirale zu reißen.
Zeitleiste der Ereignisse
- 1949: Veröffentlichung des Originalfilms „Kind Hearts and Coronets”
- Februar 2026: US-Kinostart von „How to Make a Killing” (Rotten Tomatoes)
- März 2026: Erste Flop-Berichte von Branchenbeobachtern (The Ankler-Branchenanalyse)
Bestätigte Fakten
- Regisseur ist John Patton Ford
- Erscheinungsjahr 2026
- Basiert auf „Kind Hearts and Coronets”
- Verleih: A24
- Hauptdarsteller: Glen Powell
- Startwochenende: 3,6 Mio. USD
Was unklar ist
- Exakte Besetzung jenseits von Powell
- Deutsche Synchronfassung
- Endgültiges Einspielergebnis
- Laufzeit und FSK-Einstufung
„Eine dunkle Komödie über eine extrem reiche Familie und einen schwarzen Schaf-Cousin, der Mitglieder der Familie ermordet, um an ein Milliarden-Erbe zu kommen.”
– Beschreibung von The Ankler-Branchenanalyse
„Der Film beweist, dass ein bekannter Name und ein Indiesiegel keinen Kassenerfolg garantieren – für Glen Powell könnte das der zweite Flop in Folge sein.”
– Analyse von JoBlo-Filmportal
Upsides
- Gespielt von Glen Powell – charismatischer Auftritt
- Interessante moderne Interpretation des Klassikers
- Schwarzer Humor trifft auf Thriller-Spannung
Downsides
- Drehbuch verliert in der zweiten Hälfte an Tempo
- Original bleibt unerreicht
- Marketing hat Zielgruppe nicht erreicht
Für A24 und Glen Powell ist die Botschaft klar: Ein Remake eines Klassikers braucht mehr als einen Star und eine Indie-Fassade – es braucht ein Drehbuch, das den Vergleich mit dem Original nicht scheut. Zuschauer, die auf der Suche nach schwarzer Komödie sind, greifen lieber zum Original „Kind Hearts and Coronets” – für den Streaming-Abend in Deutschland bleibt sonst nur das Warten auf die digitale Veröffentlichung.
Das Fazit für Glen Powell: Der zweite Flop in Folge gefährdet seinen Status als Leading Man in Hollywood.
Die schwarze Komödie How to Make a Killing (2026) wird in einer separaten Kritik ausführlich analysiert.
Häufig gestellte Fragen
Wer spielt die Hauptrolle in „How to Make a Killing”?
Glen Powell spielt die Hauptfigur Becket Redfellow (Rotten Tomatoes).
Ist „How to Make a Killing” eine wahre Geschichte?
Nein, der Film basiert auf dem fiktionalen Original „Kind Hearts and Coronets” (1949).
Gibt es eine deutsche Synchronfassung?
Bislang nicht bestätigt – bei einem Kinoflop ist die Wahrscheinlichkeit einer späten Synchronisation gering.
Ist der Film für Kinder geeignet?
Der Film ist in den USA als R eingestuft – unter 17 Jahren nur mit Begleitung Erwachsener (Rotten Tomatoes).
Wo wurde „How to Make a Killing” gedreht?
Genaue Drehorte sind nicht offiziell bekannt; vermutlich in Großbritannien und den USA.
Wie lang ist der Film?
Die Laufzeit beträgt 1 Stunde 45 Minuten (Rotten Tomatoes).
Wird es eine Fortsetzung geben?
Angesichts des Box-Office-Flops ist eine Fortsetzung unwahrscheinlich.